Die Geschichte des Kurhotels Zink

Herr Erwin Voelter, Besitzer des Park-Hotels in Fürth in Bayern, stark gehbehindert infolge eines rheumatischen Leidens, hatte die Absicht, eine Kur in Bad Gastein oder in Abano Terme durchzuführen. Da er die Fahrt mit seinem Wagen durchführte, gab man ihm den Rat, über Passau nach dem Thermalbad Füssing zu fahren und das Bad auszuprobieren, was er auch tat.

Nach 10 Tagen konnte er schon ohne jede Hilfe um das Badebecken gehen. Herr Voelter führte seine Kur volle 4 Wochen durch. Sechs Monate darauf wiederholte Herr Voelter seine Kur in Füssing.

Während seiner Kurzeit interessierte sich Herr Voelter für den Rosenfeld-Neubau. Nachdem die 1. Zwangsversteigerung durch Protest fruchtlos eingestellt wurde, fand die 2. Zwangsversteigerung gerade in der Kurzeit des Herrn Voelter statt.

Aus verständlicher Neugier nahm er an der Versteigerung im Amtsgericht in Rotthalmünster als Zuhörer teil. Hier erfuhr er zu seinem Erstaunen, dass das Höchstgebot in der 1. Versteigerung nur 100.000 Mark war. Er hörte unter den Gesprächen, dass eine Bank aus Oberbayern die 1. Hypothek besaß und zwar in Höhe von 130.000 Mark. Während der Versteigerung meldete sich ein Interessent, der den kleinen Anbau erwerben wollte.

Durch einen Zufall wurde Herr Voelter der Eigentümer des „Kur-Hotels“ in Füssing. Nach seiner Rückkehr aus Rotthalmünster hat er sich oft mit dem Besitzer des Thermalbades unterhalten. Nach einigen Wochen trat Herr Voelter als Geldgeber und Teilhaber mit 50% in die Thermalbad GmbH ein. Es wurde eine Zuleitung auf sein Grundstück gebaut für ein Hallenbad mit der Auflage, dass es nur von den Gästen des Kur-Hotels benutzt werden darf. Der Ausbau des Kur-Hotels wurde sofort begonnen.

Im Jahre 1970 übernahm die Tochter, Trudy Zink geb. Voelter das Kurhotel Bad Füssing. Herr Erwin Voelter verstarb überraschend 1971 mit 69 Jahren.

Frau Trudy Zink führte das Kur-Hotel Zink zusammen mit Ihrem Mann Karl Zink und bauten im Jahre 1977/78 einen weiteren Trakt mit 60 Zimmern, Speisesaal, Hotelhalle, zwei weiteren Thermalschwimmbädern dazu. Eine notwendig gewordene Tiefgarage mit 65 Stellplätze wurde 1998 errichtet. 

1999 übernahm die Tochter Carla Zink-Margraf, geb. Zink das Kurhotel Zink.
und führt nun in 3. Generation zusammen mit Ihrem Mann Rudolf Margraf das Kurhotel Zink weiter.

Das Thermalbad

Das mittlerweile sehr in die Jahre gekommene Thermalbad aus den 50er Jahren, erbaut von Herrn Voelter wurde 2001/2002 von der Familie Zink-Margraf in Zusammenarbeit mit den Seniors Karl und Trudy Zink komplett abgerissen und neu erstellt.

Diese herrliche Badelandschaft auf 1200 m² mit 350 m² Wasserfläche, 2 Innenbecken und 2 Außenbecken, Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine, Fitnessraum, Beautyfarm und großzügigem Ruhebereich findet bei allen Gästen sehr großen Anklang.

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